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Betriebswirtschaft
Das Thema Heimversorgung wird in jüngerer Vergangenheit von einschneidenden Veränderungen geprägt. Die Pflicht zum Abschluss eines Heimversorgungsvertrages (§ 12a Apothekengesetz) und die damit verbundenen Regelungen haben zwar „Wildwuchs“ beseitigt, aber auch höhere Anforderungen und einen größeren Arbeitsaufwand mit sich gebracht. Es gilt daher umso mehr, eine bestehende oder ins Auge gefasste Heimversorgung betriebswirtschaftlich zu „durchdenken“ und die Heimversorgung rentabel zu gestalten. Der folgende Beitrag soll hierbei konkrete Hilfestellung leisten, indem er Ihnen die wesentlichen Faktoren aufzeigt, die für eine gut funktionierende und nachhaltig rentable Heimversorgung maßgeblich sind.  


Wirtschaftlichkeit
Alle zwei Jahre veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine umfangreiche Pflegestatistik. Der aktuelle im Jahr 2005 vorgelegte Bericht für das Jahr 2003 zeigt, dass sich der Trend eines wachsenden Pflegemarktes fortsetzt. Es folgt eine Auswahl der Ergebnisse:  


Wirtschaftlichkeit
Wenn die Bereitschaft, sich um die Versorgung von (Alten-)Heimen zu bemühen, nicht mehr uneingeschränkt geteilt wird, spielen unerfüllte Gewinn­erwartungen und – objektiv oder subjektiv – zeitraubende Mehrleistungen eine wesentliche Rolle. Auch manche Ansprüche der Heimleitungen können oder wollen einige Apotheken nicht mehr erfüllen. Da allerdings auch das Kerngeschäft der Apotheke – die rezeptpflichtigen Arzneimittel – keine sichere Basis mehr für die Existenz darstellt, sehen andere Pharmazeuten in der Heim-Akquise durchaus Chancen. Hierfür gibt es gute Gründe.  


Wirtschaftlichkeit
Gerade Liefertätigkeiten in Heime und Krankenhäuser sind zu großen Teilen standardisierbar. Darin liegen Herausforderungen, Chancen und Risiken gleichermaßen. Der folgende Beitrag vermittelt Ihnen die wesentlichen Aspekte einer rationellen und rentablen Prozessgestaltung bei der Heimversorgung und gibt grundlegende Hinweise zur Kostenkontrolle.  


Wirtschaftlichkeit
Mit der Heimbelieferung ist zwingend die Zustellung der Waren verbunden. Doch was kostet dies bei ehrlicher Betrachtung? Mit welchen festen und welchen variablen Kosten ist zu kalkulieren? Welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es, zumal sich in den meisten Fällen nicht die Frage des „ob“, sondern des „wie“ stellt? Der folgende zweiteilige Beitrag macht die Kosten für Sie transparent und erläutert, wie Sie die Belieferung wirtschaftlich gestalten.  


Wirtschaftlichkeit
Der erste Teil des Beitrages befasste sich mit grundsätzlichen Kostenaspekten und Kennzahlen des Auslieferungsprozesses und zeigte auf, was es bei der Kalkulation der Kosten zu beachten gilt. Im zweiten Teil möchten wir etwas genauer hinter die einzelnen Kostenpositionen schauen, die im ersten Teil zu einer Kennzahlenübersicht verarbeitet wurden. Vor allem sind das bei reiner Betrachtung des botengestützten Lieferdienstes die Personalkosten und die Kosten der Verkehrsmittel.  


Wirtschaftlichkeit
In Blister abgepackte Medikamente sollen vor allem in der Heimversorgung dazu beitragen, dass Heimbewohner ihre Arzneimittel patientengerecht mit Einnahmezeitpunkten verabreicht bekommen. Wesentliches Ziel ist also, die Therapietreue kranker Menschen zu erhöhen. Um das Heimpersonal zu entlasten, kann die Apotheke anbieten, für Patienten individuell zu verblistern. Da Verblistern jedoch mit einem mehr oder weniger großen Aufwand verbunden ist, stellt sich die Frage, ob bzw. in welchem Umfang dieser Aufwand von tatsächlichem und wirtschaftlichem Nutzen ist. Der folgende Beitrag soll dem Apotheker wesentliche Aspekte zu dieser Thematik vermitteln und ihm eine Nutzenbetrachtung für seine eigene Apotheke ermöglichen.  


Wirtschaftlichkeit
Die Zunahme des Arzneimittelverbrauchs mit steigendem Lebensalter ist eine bekannte Tatsache. Doch wie verhält sich der Medikamentenbedarf bei älteren Menschen im Vergleich zu anderen Lebensaltersstufen genau und welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen? Nicht nur aber insbesondere für die heimversorgende Apotheke ist es aufschlussreich, sich einmal exaktere Daten zu betrachten.  


Wirtschaftlichkeit
Der Apotheker ist nicht nur Pharmazeut, sondern auch Unternehmer. Unabhängig davon, aus welchen Motiven heraus eine Heimversorgung praktiziert oder angestrebt wird, sollte auch dieser Leistungsbereich regelmäßig auf den „ökonomischen Prüfstand“. Ein Instrument hierfür ist die so genannte Deckungsbeitragsrechnung, mit deren Hilfe sich der wirtschaftliche Erfolg der Heimbelieferung relativ exakt bestimmen lässt. Es handelt sich hierbei um eine Teilkostenrechnung, bei der die Gesamtkosten eines Leistungsbereichs in variable und fixe Kosten zerlegt werden. Dieses Verfahren ist ein Instrument zur Planung und Steuerung des Unternehmens.  


Wirtschaftlichkeit
Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung hat eine umfassende Studie mit dem Titel „Pflegeversicherung, Ratings und Demographie – Herausforderung für deutsche Pflegeheime“ vorgelegt. Die Studie kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen: